Zwischenstand speichern / laden

Speichere deine Laborergebnisse für 48 Stunden auf diesem Server. Mit dem Token kannst du sie auch auf einem anderen Gerät fortsetzen. Wer den Token kennt, kann deinen Stand öffnen.

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Der Name ist beim ersten Speichern Pflicht und danach fest mit diesem Stand verbunden. Aufgabenwerte, Eingaben und Fortschritt werden gemeinsam gespeichert.

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Neuer Arbeitsstand

Beginnt mit leeren Ergebnissen und einem frei wählbaren Namen. Bereits gespeicherte Tokens bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig. Ungespeicherte Änderungen dieses Tabs werden verworfen.

Beim Speichern werden auch enthaltene Messdateien und Analysevideos an diesen Server übertragen. Laufende Simulationen werden als Ergebnisstand gesichert und beim Laden pausiert angezeigt.

Modul 1 — Was ist eine Verzweigung?

Entscheide während der Ausführung, welcher Codeblock laufen soll.

Begriff

Eine Verzweigung (engl. conditional statement) lässt dein Programm unterschiedlich reagieren — je nachdem, ob eine Bedingung wahr oder falsch ist. Die einfachste Form ist das if-Statement: Der eingerückte Block läuft nur dann, wenn die Bedingung True ergibt.

Syntax:

if <Bedingung>:
    <Anweisungen, falls Bedingung wahr>

Eine Bedingung baust du mit Vergleichsoperatoren — sie liefern immer True oder False: == (gleich — doppeltes Gleichheitszeichen!), != (ungleich), <, <=, >, >=. Für „gerade/ungerade" brauchst du zusätzlich den Rest-Operator % (z. B. zahl % 2 == 0 = Rest 0 = gerade).

Beispiel 1.1 — eine einzelne if-Abfrage

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Modul 2 — if und else

Genau ein Block läuft — entweder der if-Zweig oder der else-Zweig.

Aufbau

if <Bedingung>:
    <Anweisungen, falls wahr>
else:
    <Anweisungen, falls falsch>

Der else-Zweig hat keine eigene Bedingung — er fängt einfach alles auf, was die if-Bedingung nicht erfüllt. Es läuft also immer genau einer der beiden Blöcke, nie beide und nie keiner.

Beispiel 2.1 — positiv oder nicht positiv

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Beispiel mit Modulo

Eine sehr häufige Verzweigung: Ist die Zahl gerade oder ungerade? Der Modulo-Operator % liefert den Rest einer Division — zahl % 2 ist 0 für gerade Zahlen, 1 für ungerade.

Beispiel 2.2 — gerade oder ungerade?

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Modul 3 — elif und die Reihenfolge der Zweige

Mehr als zwei Möglichkeiten — und warum die Reihenfolge entscheidend ist.

Aufbau

if <Bed-1>:
    <Block A>
elif <Bed-2>:
    <Block B>
elif <Bed-3>:
    <Block C>
else:
    <Block D>

Python prüft die Bedingungen von oben nach unten. Sobald eine davon True ergibt, wird der zugehörige Block ausgeführt — alle weiteren elif und das else werden übersprungen. Es läuft also immer genau ein Zweig.

Beispiel 3.1 — Note in Bewertung übersetzen

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Reihenfolge ist wichtig

Wenn deine elif-Bedingungen überlappen, gewinnt die erste, die zutrifft. Klassisches Beispiel: Tagesabschnitte mit „kleiner als".

if uhrzeit < 12:
    print("Morgen")
elif uhrzeit < 18:
    print("Mittag")
else:
    print("Abend")

Für uhrzeit = 14 ist auch uhrzeit < 18 wahr — aber die erste Bedingung (< 12) war falsch, also wird der elif-Zweig genommen. Stell man die Zweige in falscher Reihenfolge auf (< 18 oben), bekommt man für 10 Uhr fälschlicherweise „Mittag".

Beispiel 3.2 — Morgen, Mittag, Abend

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Modul 4 — Typische Fallen

= vs. ==, Einrückung, vergessenes else.

Falle 1: = statt ==

Eine einfache Gleichheitsprüfung ist == (doppeltes Gleichheitszeichen). = ist die Zuweisung. In Python ist if zahl = 5: ein Syntaxfehler — in anderen Sprachen wäre es ein schweigender Fehler. Trotzdem ein typischer Tippfehler.

Falle 2: Falsche Einrückung

Python erkennt Blöcke nur an der Einrückung. Was zum if gehört, muss eingerückt sein; was wieder normal auf der linken Spalte steht, läuft immer. Häufiger Anfängerfehler: eine Ausgabe gehört eigentlich in den if-Block, ist aber versehentlich am Rand und erscheint dann auch im negativen Fall.

Falle 3: else vergessen

Ein einzelnes if ohne else ist erlaubt — aber dann passiert im negativen Fall nichts. Wenn du sicherstellen willst, dass immer eine Meldung kommt, brauchst du den else-Zweig.

Beispiel 4.1 — was passiert ohne else?

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TippIn den Aufgaben

Die meisten Programmieraufgaben lesen ihren Wert mit input() ein (siehe Modul „Variablen") und klassifizieren ihn — die Prüfung speist die Eingaben automatisch ein und vergleicht deine Ausgabe Zeichen für Zeichen. Gib daher genau das geforderte Wort aus, ohne zusätzliche Texte. Teil 3 ist bewusst anders: dort definierst du den Wert selbst (kein input()) und die Prüfung kontrolliert, dass deine Ausgabe zum gewählten Wert passt — so siehst du, dass nicht jede Aufgabe eine Eingabe braucht.

Quellen & weiterführende Literatur

Wo das hier vermittelte Wissen offiziell dokumentiert ist.

Offizielle Python-Dokumentation

Tutorials & Lehrbücher

  • Real Python — Conditional Statements in Python: realpython.com/python-conditional-statements
  • Theis, Thomas: Einstieg in Python. 7. Auflage, Rheinwerk Verlag, 2023 — Kapitel zu Verzweigungen.
  • Klein, Bernd: Einführung in Python 3. 4. Auflage, Hanser Verlag, 2021 — Abschnitt „Bedingte Anweisungen".