Modul 1 — Ausgabe mit print()

Ohne print() bleibt die Konsole leer.

Worum geht es?

Python führt deinen Code von oben nach unten aus, zeigt aber nichts auf der Konsole an, solange du es nicht ausdrücklich verlangst. Dafür gibt es die eingebaute Funktion print(). Alles, was zwischen den runden Klammern steht, landet in der Ausgabe.

Starte das Beispiel und beobachte, was in der Konsole erscheint. Du kannst den Code jederzeit verändern und erneut ausführen.

Beispiel 1.1 — einfache Ausgaben

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Mehrere Werte auf einmal ausgeben

In print() kannst du mehrere Werte mit Kommas trennen. Python fügt dann ein Leerzeichen zwischen den Werten ein — das spart dir das umständliche Zusammensetzen von Strings.

Beispiel 1.2 — mehrere Werte in einer Ausgabe

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Modul 2 — Variablen

Werte benennen, speichern und wiederverwenden.

Was ist eine Variable?

Eine Variable ist ein benannter Speicherplatz im Arbeitsspeicher. Du legst sie mit dem Zuweisungszeichen = an — links der Name, rechts der Wert. Ausgegeben wird der gespeicherte Wert wieder mit print() aus Modul 1.

Eine Variable kann eine Zahl speichern — wie alter = 15 oder preis = 3.5 — oder einen Text in Anführungszeichen, wie name = "Max".

Beispiel 2.1 — Variable anlegen und ausgeben

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Variablen lassen sich überschreiben

Du kannst einer Variable jederzeit einen neuen Wert zuweisen — der alte ist dann weg. Auf der rechten Seite einer Zuweisung darf auch die Variable selbst stehen (x = x + 1): Python berechnet zuerst die rechte Seite und schreibt das Ergebnis dann in die Variable.

Beispiel 2.2 — Variable überschreiben

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Zwei Werte tauschen

Willst du die Inhalte zweier Variablen vertauschen, brauchst du eine Hilfsvariable als Zwischenspeicher. Sonst überschreibst du den ersten Wert, bevor du ihn sichern konntest. Die Reihenfolge ist: x zwischenspeichern → x mit y überschreiben → y aus dem Zwischenspeicher setzen.

Beispiel 2.3 — zwei Werte tauschen

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TippNamenskonventionen

Wähle sprechende Namen auf Englisch oder Deutsch — also area = 10 oder flaeche = 10 statt a = 10. In Python ist snake_case üblich (max_iterationen, mittlere_temperatur). Vermeide Sonderzeichen (ä → ae, ö → oe, ü → ue, ß → ss).

Modul 3 — Mit Variablen rechnen

Werte addieren, multiplizieren und das Ergebnis speichern.

Die wichtigsten Rechenoperatoren

Mit Zahlen rechnest du in Python so, wie du es vom Taschenrechner kennst:

  • + Addition
  • - Subtraktion
  • * Multiplikation
  • / Division (das Ergebnis ist immer eine Kommazahl)

Punkt-vor-Strich gilt wie in der Schule, und mit Klammern erzwingst du eine andere Reihenfolge.

Beispiel 3.1 — Rechnen mit Zahlen

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Ergebnisse in einer Variablen speichern

Das spannende an Variablen: du kannst das Ergebnis einer Berechnung wieder in einer neuen Variablen ablegen und später damit weiterarbeiten. Genau das brauchst du z.B. für den Gesamtpreis aus preis und anzahl.

Beispiel 3.2 — Ergebnis in eine Variable speichern

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Modul 4 — Variablen im Text einsetzen

Aus „print(alter)" wird „Ich bin 15 Jahre alt."

Was ist ein f-String?

Ein f-String ist ein Text mit einem kleinen f vor dem Anführungszeichen. In geschweiften Klammern { } darfst du dann Variablen — oder sogar ganze Berechnungen — direkt einfügen. Damit baust du flüssige Sätze, ohne einzelne Stücke mühsam zusammenzukleben.

Beispiel 4.1 — Variable im Satz einbauen

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Mehrere Variablen in einem Satz

Innerhalb eines f-Strings darfst du beliebig viele { }-Platzhalter benutzen. So bekommst du sauber lesbare Sätze mit Vorname, Nachname und Stadt — oder gleich eine fertige Rechnung in einer Zeile.

Beispiel 4.2 — mehrere Variablen kombinieren

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Bereit für die Programmieraufgabe?

Du kennst jetzt die wichtigsten Bausteine, um die sechs Aufgaben zu lösen: Ausgabe mit print(), Variablen anlegen und überschreiben, mit Variablen rechnen und Variablen in f-Strings einsetzen.

Modul 5 — Eingabe mit input()

Werte zur Laufzeit einlesen statt sie fest in den Code zu schreiben.

Was macht input()?

input() liest eine Zeile von der Tastatur und liefert sie als Text (str). Für Berechnungen wandelst du den Text in eine Zahl um — mit int() (ganze Zahl) oder float() (Kommazahl):

name = input()              # Text, z.B. "Anna"
alter = int(input())        # "20"  -> 20    (ganze Zahl)
preis = float(input())      # "3.5" -> 3.5   (Kommazahl)

Jeder Aufruf von input() liest die nächste Zeile. Drei Werte liest du also mit drei input()-Aufrufen nacheinander ein.

TippIn den Aufgaben

Die meisten Programmieraufgaben dieses Moduls (Teile 1–5) lesen ihre Werte mit input() ein: die Prüfung speist die Eingaben automatisch ein und vergleicht deine Ausgabe Zeichen für Zeichen. Gib daher genau das Geforderte aus — keine zusätzlichen Texte wie „Bitte Namen eingeben".

Nicht alles muss eingelesen werden: bei Teil 6 (Tauschen) setzt du die Werte selbst im Code — dort gibt es kein input(), geprüft werden Variablen und Ausgabe direkt.

Quellen & weiterführende Literatur

Wo das hier vermittelte Wissen offiziell dokumentiert ist.

Offizielle Python-Dokumentation

Tutorials & Lehrbücher

  • Real Python — Variables in Python: realpython.com/python-variables
  • Real Python — Python's F-String for String Interpolation: realpython.com/python-f-strings
  • Theis, Thomas: Einstieg in Python. 7. Auflage, Rheinwerk Verlag, 2023 — Kapitel zu Variablen und Ausgabe.
  • Klein, Bernd: Einführung in Python 3. 4. Auflage, Hanser Verlag, 2021 — Abschnitt „Einfache Datentypen und Variablen".