V07 - Satz von Steiner
Zuerst die Grundlagen, dann der digitale Versuch — die Leitfragen beantworten Sie am Ende mit den eigenen Messwerten in der Hand. Eine fertige Lösung gibt es hier bewusst nicht.
Deckblatt
Name und Matrikelnummer für das Protokoll dieses Versuchs
Beides erscheint auf dem PDF-Protokoll und in der Prüfansicht hinter dem QR-Code. Tragen Sie es ein, bevor Sie mit den Grundlagen beginnen.
Ein Deckblatt, ein Protokoll. Wird der Name oder die Matrikelnummer später geändert, beginnt dieser Versuch von vorn: Messwerte, Antworten und Zuordnungen werden gelöscht, die Apparatur wird neu eingestellt.
Kapitel 1: Das Drehpendel
Ein Drehtisch, eine Spiralfeder und ein Gewicht zum Umstecken
Auf einer senkrechten Achse sitzt ein Drehtisch. Zwischen Achse und Gestell ist eine Spiralfeder eingespannt. Verdreht man den Tisch um den Winkel φ und lässt los, dreht die Feder ihn zurück, er schießt über die Ruhelage hinaus — das Pendel schwingt, aber es schwingt um die eigene Achse.
Der Faktor C* heißt Richtmoment der Feder und wird in N·m gemessen. Er sagt dasselbe über die Drehfeder aus wie die Federkonstante über eine Zugfeder: welches Drehmoment zu einem Winkel gehört. Das Minuszeichen ist wesentlich — das Drehmoment zeigt immer zur Ruhelage zurück.
In älteren Texten steht beim Richtmoment noch der Zusatz „/rad". Diese Schreibweise ist veraltet: Der Winkel im Bogenmaß ist eine reine Zahl, die Einheit bleibt N·m.
Abbildung: Draufsicht auf den Drehtisch. Der Zusatzkörper steckt im Abstand a von der Drehachse, der Zeiger am Rand zeigt die Auslenkung φ gegenüber der Ruhelage.
Die Analogie zwischen geradliniger Bewegung und Drehung
Zwischen der geradlinigen Bewegung und der Drehung besteht eine Analogie: Jede Größe der einen hat eine Entsprechung in der anderen, und die Gesetze behalten ihre Form. Die Übersetzungsregeln der Analogie lauten:
| geradlinig | wird bei der Drehung zu |
|---|---|
| Wegstrecke s | Winkel φ |
| Geschwindigkeit v | Winkelgeschwindigkeit ω |
| Beschleunigung a | Winkelbeschleunigung φ̈ |
| Kraft F | Drehmoment M |
| Masse m | Trägheitsmoment J |
| Federkonstante C | Richtmoment C* |
Wer sich in einer der beiden Spalten sicher ausdrücken kann und diese Übersetzungsregeln kennt, kann auch mit den Größen der anderen Spalte argumentieren.
Der Unterschied steckt im Trägheitsmoment: Die Masse eines Körpers ist eine Zahl. Sein Trägheitsmoment hängt davon ab, um welche Achse er sich dreht — und genau das macht diesen Versuch aus.
Zwei Bedeutungen für „m“ — eine Falle
In diesem Modul steht m für die Masse des Zusatzkörpers.
In der Auswertung heißt aber auch die Steigung der Regressionsgeraden traditionell m — so steht es im Werkzeug. Achten Sie darauf, welche der beiden Größen gemeint ist.
Und M ist in diesem Modul immer ein Drehmoment, nie eine Masse.
Sieben Steckpunkte
Im Drehtisch sitzt ein Radialschlitz mit sieben Bohrungen. Der Zusatzkörper lässt sich in jede davon stecken; sein Abstand von der Drehachse reicht von 0,040 m bis 0,130 m. Über der Drehachse selbst gibt es keine Bohrung — dort sitzt die Nabe.
Zwei Zahlen, die Sie später brauchen
Jeder der beiden Zusatzkörper hat die Masse m = 0,86478 kg. Der homogene Zylinder hat den Durchmesser d = 0,068015 m. Mit diesen beiden Werten rechnet Kapitel 4.
Kapitel 2: Die Schwingungsdauer
Warum dieses Pendel ohne Näherung auskommt
Die Bewegungsgleichung entsteht in zwei Zeilen — und sie ist von der ersten an linear. Klicken Sie sich Schritt für Schritt durch; die Zeichnung hebt jeweils hervor, worum es gerade geht.
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Die Feder treibt zurück. Um den Winkel φ verdreht, wirkt das rückstellende Moment der Spiralfeder.
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Das Analogon zu Newton 2, für Drehungen. Aus F = m·a wird nach den Übersetzungsregeln aus Kapitel 1: Kraft wird Drehmoment, Masse wird Trägheitsmoment, Beschleunigung wird Winkelbeschleunigung. Ein Drehmoment beschleunigt die Drehung — je größer das Trägheitsmoment Jges des ganzen drehenden Systems, desto träger.
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Beides zusammen. Der Winkel steht linear da, nicht als sin φ — das ist eine lineare Differentialgleichung, ohne jede Näherung.
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Der Vergleich liefert die Kreisfrequenz:
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Und mit T = 2π/ω die Schwingungsdauer:
Die Schwingungsdauer ist amplitudenunabhängig
In der Formel steht kein φ. Ob Sie den Tisch um 5° oder um 40° verdrehen: Die Schwingungsdauer bleibt dieselbe. Beim Fadenpendel gilt das nur ungefähr und nur für kleine Winkel, weil dort das rückstellende Moment mit sin φ geht; hier gilt es exakt.
Das ist keine graue Theorie, sondern im Versuch nachprüfbar: Messen Sie denselben Steckpunkt einmal mit kleiner und einmal mit großer Auslenkung. Weichen die Zeiten voneinander ab, liegt es an Ihrer Zeitmessung — nicht an der Physik.
Kapitel 3: Der Satz von Steiner
Woraus sich das Trägheitsmoment des Systems zusammensetzt
Die Schwingungsformel aus Kapitel 2 braucht das Trägheitsmoment Jges des ganzen drehenden Systems. Es hat zwei Teile: den Zusatzkörper und den Drehtisch. Mit dem Satz von Steiner hat nur der Zusatzkörper zu tun — deshalb beginnt die Herleitung bei ihm.
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Der Zusatzkörper um seinen eigenen Schwerpunkt. Jeder Körper hat ein Trägheitsmoment um die Achse durch seinen Schwerpunkt — das Eigenträgheitsmoment JS. Beim homogenen Zylinder lässt es sich ausrechnen, beim inhomogenen Körper nicht.
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Verschoben auf die Drehachse — das ist der Satz von Steiner. Der Körper dreht sich nicht um seinen Schwerpunkt, sondern um die Drehachse des Tisches, im Abstand a. Um diese parallele Achse ist sein Trägheitsmoment um m·a² größer — das ist der Steineranteil. Das Ergebnis ist das Trägheitsmoment des Körpers um die Drehachse, JK.
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Der Drehtisch kommt dazu — ohne Steiner. Der Tisch dreht sich um seine eigene Achse, sein Trägheitsmoment JT braucht keine Verschiebung. Er hat nichts mit dem Satz von Steiner zu tun — für das Gesamtsystem zählt er trotzdem: unbekannt, aber bei jeder Messung derselbe.
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Das ganze System. Tisch und Körper drehen sich gemeinsam, ihre Trägheitsmomente addieren sich. Nur der letzte Term ändert sich, wenn Sie den Körper umstecken.
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Eingesetzt in die Schwingungsdauer aus Kapitel 2:
Vier Trägheitsmomente, ein Versuch
| Zeichen | Trägheitsmoment … | Bekannt? |
|---|---|---|
| JS | des Zusatzkörpers um seinen Schwerpunkt (Eigenträgheitsmoment) | homogener Zylinder: berechenbar · inhomogener Körper: gesucht |
| JK = JS + m·a² | des Zusatzkörpers um die Drehachse — hier wirkt der Satz von Steiner | folgt aus JS und dem Steckpunkt a |
| JT | des Drehtisches um die Drehachse | unbekannt, Eigenschaft der Drehvorrichtung |
| Jges = JT + JK | des ganzen drehenden Systems — das steht in der Schwingungsformel | steckt in der gemessenen Schwingungsdauer |
Woher der Term m·a² kommt
Das Trägheitsmoment ist die Summe aller Massenteilchen mal dem Quadrat ihres Abstands von der Drehachse. Misst man die Abstände vom Schwerpunkt des Körpers aus und verschiebt diesen um a, so zerfällt die Summe in drei Teile:
Der mittlere Term verschwindet, weil die Abstände vom Schwerpunkt aus gezählt werden — dort heben sich die Momente der Massenteilchen definitionsgemäß auf. Übrig bleibt der Satz von Steiner:
Ausgesprochen besagt er: Das Trägheitsmoment eines Körpers um eine beliebige Achse ist sein Trägheitsmoment um die dazu parallele Achse durch den Schwerpunkt, vermehrt um das Produkt aus Masse und Quadrat des Achsenabstands.
Er gilt nur für eine verschobene, parallele Achse — und nur, wenn JS auf die Schwerpunktachse bezogen ist.
Kapitel 4: Zwei Körper, zwei Aufgaben
Einmal ist das Eigenträgheitsmoment berechenbar, einmal nicht
Zum Versuch gehören zwei Zusatzkörper mit derselben Masse, aber ganz unterschiedlicher Massenverteilung.
Abbildung: links der homogene Vollzylinder — Schwerpunkt in der Mitte, Massenverteilung bekannt. Rechts der inhomogene Körper: eine Seite ist schwerer, der Schwerpunkt liegt außerhalb der Mitte.
Für den homogenen Vollzylinder steht das Eigenträgheitsmoment in jeder Formelsammlung. Mit Masse und Durchmesser aus Kapitel 1 ist es damit eine bekannte Zahl:
Für den inhomogenen Körper geht das nicht: Man sieht ihm nicht an, wie die Masse innen verteilt ist. Sein JS ist genau das, was Sie am Ende bestimmen sollen.
Welcher Anteil ist bekannt?
Von den drei Anteilen aus Kapitel 3 lässt sich aus dem Abstand a immer nur der Steineranteil m·a² berechnen — für beide Körper, denn m ist bekannt. Beim homogenen Zylinder kommt JS dazu; beim inhomogenen Körper bleibt es unbekannt, und JT kennt man in keinem der beiden Fälle.
Der Prüfstand bietet diese Anteile deshalb als Achsenoptionen auf beiden Achsen an: den Steineranteil m·a², das Eigenträgheitsmoment JS des homogenen Zylinders und das Trägheitsmoment des Zusatzkörpers um die Drehachse, JK = JS + m·a². Beide Optionen mit JS rechnen mit der bekannten Zahl des Zylinders — für den inhomogenen Körper ist sie nur ein fester Zuschlag, nicht dessen Eigenträgheitsmoment. Jges und JT stehen nicht zur Wahl: Sie sind die Unbekannten, die erst aus der Regression folgen. Welche Wahl bei welchem Körper zu einer Geraden führt, bleibt Ihre Entscheidung.
Erst die Systemparameter bestimmen, dann vermessen
Daraus folgt der Ablauf des Versuchs. In der Formel aus Kapitel 3 stecken drei Größen, die niemand direkt messen kann: das Richtmoment C*, das Trägheitsmoment des Drehtisches JT und — beim inhomogenen Körper — dessen JS.
- Systemparameter mit dem homogenen Zylinder. Hier ist JS bekannt. Eine Messreihe über die Steckpunkte liefert C* und JT — beides Eigenschaften der Drehvorrichtung.
- Vermessen des inhomogenen Körpers. Dieselbe Drehvorrichtung, also dasselbe C* und dasselbe JT. Eine zweite Messreihe liefert daraus das gesuchte JS.
Die Werte aus Teil 1 sind in Teil 2 also nicht Beiwerk, sondern Voraussetzung. Notieren Sie sie, bevor Sie die Tabelle für die zweite Messreihe zurücksetzen.
Kapitel 5: Warum überhaupt linearisieren?
Warum eine Gerade mehr wert ist als eine Kurve
Jede Messung streut. Eine Gerade lässt sich aus streuenden Punkten besonders robust und nachvollziehbar bestimmen — eine gekrümmte Kurve dagegen nur schwer. Deshalb bringt man einen nichtlinearen Zusammenhang durch geschicktes Auftragen in eine geradlinige Form. Die gesuchte Größe steckt danach in der Steigung oder im Ordinatenabschnitt der Geraden.
Die Formel aus Kapitel 3 ist in dieser Form nicht linear: Die Schwingungsdauer steht unter einer Wurzel. Die Beispielmessreihen des Prüfstands zeigen es für beide Körper:
Abbildung: Schwingungsdauer über dem Abstand a für den homogenen Zylinder und den inhomogenen Körper, gerechnet mit den Beispielwerten der Apparatur — Ihr Prüfstand würfelt je Sitzung eigene. Beide Kurven biegen sich nach oben, keine ist eine Gerade; die inhomogene liegt wegen des größeren JS höher.
Vor dem Auftragen muss die Formel deshalb umgeformt werden. Welche Größen dann auf welche Achse gehören, ist die erste Leitfrage — und sie ist für die beiden Körper nicht dieselbe, weil beim homogenen Zylinder mehr bekannt ist als beim inhomogenen.
Kapitel 6: Was leistet die lineare Regression?
Steigung und Ordinatenabschnitt — und wann sie etwas bedeuten
Die lineare Regression bestimmt diejenige Gerade y = m·x + c, die am besten zu Ihren Messpunkten passt. Steigung m und Ordinatenabschnitt c haben aber nur dann eine physikalische Bedeutung, wenn Sie die Achsen aus der Grundgleichung des Versuchs ableiten. Genau diese Wahl treffen Sie selbst.
Was das Zusatzblatt Ordinatenabschnitt nennt, heißt im Auswertewerkzeug c — es ist der Wert der Geraden an der Stelle x = 0.
In diesem Versuch tragen beide Regressionsparameter ein Ergebnis: Aus der Steigung folgt eine Eigenschaft der Feder, aus dem Ordinatenabschnitt zusammen mit der Steigung eine Eigenschaft des drehenden Körpers. Ein Ordinatenabschnitt nahe null wäre hier also kein gutes Zeichen, sondern ein Hinweis auf einen Fehler.
Der Versuch
Messreihe aufnehmen und auswerten — auf der Prüfstand-Seite
Sie messen zweimal mit derselben Drehvorrichtung — erst mit dem homogenen Zylinder, dann mit dem inhomogenen Körper. Der Prüfstand zählt die Schwingungen mit; stoppen Sie jede Messung nach zehn, das drückt den Stoppfehler. So gehen Sie vor:
- Den Körper „Homogen“ wählen und für alle sieben Steckpunkte die Schwingungsdauer stoppen; jede Messung mit „Hinzufügen“ in die Tabelle übernehmen.
- Auswerten und Steigung wie Ordinatenabschnitt notieren — daraus folgen C* und JT, die Sie in der zweiten Messreihe brauchen.
- Zur zweiten Messreihe wechseln: Der grüne Knopf im Auswertefenster heißt jetzt „Weiter: Inhomogener Körper“ und stellt den Prüfstand um. Von Hand geht es genauso — den Körper „Inhomogen“ wählen. Die erste Messreihe bleibt in beiden Fällen gespeichert.
- Dieselben sieben Steckpunkte noch einmal messen.
- Erneut auswerten — beide Auswertungen erscheinen unten auf dieser Seite und gehen ins Protokoll.
Nach jeder Auswertung führt Sie ein Knopf zur nächsten Messreihe; sobald alle ausgewertet sind, geht es von dort direkt zu Station 9, den Leitfragen.
Ihre Auswertung: Homogener Zylinder
Regressionsparameter
Ihre Auswertung: Inhomogener Körper
Regressionsparameter
Leitfragen
Mit den eigenen Messwerten beantworten — die Antworten kommen ins Protokoll
Das Drehpendel, noch einmal
Aus den Kapiteln 1 bis 4 kennen Sie die Zeichnungen. Jetzt fehlen die Beschriftungen: Ziehen Sie sie an die richtige Stelle — mit der Maus, per Fingertipp oder indem Sie erst einen Baustein und dann ein Feld antippen.
Aufgabe 1: Benennen Sie die fünf Größen am Drehpendel.
Aufgabe 2: Ordnen Sie die beiden Zusatzkörper zu.
Nur bei einem der beiden Körper lässt sich das Eigenträgheitsmoment aus der Geometrie berechnen.
Fragen zum homogenen Metallzylinder
-
Welche Größen müssen Sie in einem Diagramm gegeneinander aufgetragen haben, um eine lineare Regression durchführen zu können?
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Wie können aus den Regressionsparametern, also Steigung und Ordinatenabschnitt, die gesuchten Systemparameter bestimmt werden — das Trägheitsmoment JT des Drehtisches und das Richtmoment C* der Drehfeder?
Fragen zum inhomogenen Metallzylinder
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Welche Größen müssen Sie hier in einem Diagramm gegeneinander aufgetragen haben, um eine lineare Regression durchführen zu können?
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Wie lässt sich mit den Systemparametern JT und C* aus der Auswertung des homogenen Zylinders und den neuen Regressionsparametern das Trägheitsmoment JS des inhomogenen Körpers berechnen?
Ihre Antworten werden lokal gespeichert und beim Export in Ihr Protokoll der Vorbereitung übernommen. Es gibt keine automatische Bewertung — diskutieren Sie Ihre Überlegungen im Labor und im Kolloquium.
Die gesuchten Größen berechnen
Zum Schluss die Auswertung zu Ende führen: Die ersten beiden Größen folgen aus der Messreihe mit dem homogenen Zylinder, die dritte aus der zweiten Messreihe. Geben Sie jede Beziehung erst symbolisch an und rechnen Sie sie dann mit Ihren eigenen Regressionsparametern aus.
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Richtmoment C* der Drehfeder
N·m -
Trägheitsmoment J_T des Drehtisches
kg·m² -
Eigenträgheitsmoment J_S des inhomogenen Körpers
kg·m²
Auch hier gibt es keine automatische Bewertung. Beides geht in Ihr Protokoll der Vorbereitung ein — damit am Ende nicht nur der Weg, sondern auch das Ergebnis dort steht.
Protokoll der Vorbereitung
Messreihe, Diagramm und Ihre Antworten als PDF
Das PDF enthält Ihre Messreihe, das Diagramm mit der Regressionsgeraden, die berechneten Parameter und Ihre Antworten auf die Leitfragen — dazu einen QR-Code, über den sich das Protokoll verifizieren lässt.
Messstand wird geprüft …
Zwei Messreihen, zwei Auswertungen
Das Protokoll enthält beide Messreihen — je Körper die Messtabelle, das Diagramm und die Regressionsparameter. Fehlt eine Auswertung, steht das im Protokoll; exportieren Sie also erst, wenn beide Messreihen ausgewertet sind.
Weiterführende Literatur
- Walcher, W.: Praktikum der Physik 8. Auflage, Teubner, Wiesbaden 2004
- Schenk, W.; Kremer, F. (Hrsg.): Physikalisches Praktikum 14. Auflage, Springer Spektrum, Wiesbaden 2014
- Demtröder, W.: Experimentalphysik 1: Mechanik und Wärme 9. Auflage, Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2021
Die Titel führen auf die Seite des Verlags; der Volltext ist über das Hochschulnetz zugänglich.